In palliativen Situationen verändert sich das Ziel der Pflege. Es geht nicht mehr darum, eine Krankheit zu besiegen, sondern darum, dass die Zeit, die bleibt, so gut wie möglich ist: möglichst wenig Schmerz, möglichst viel Ruhe, möglichst viel Selbstbestimmung.
Fachlich bedeutet das vor allem eine gute Symptomkontrolle. Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und Unruhe lassen sich in den meisten Fällen wirksam behandeln, wenn man früh und konsequent handelt. Wir arbeiten dafür eng mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei Bedarf mit spezialisierten Palliativdiensten zusammen.
Genauso wichtig ist die Begleitung der Angehörigen. Sie tragen in dieser Zeit sehr viel, und sie brauchen jemanden, der erklärt, was passiert, der Fragen beantwortet und der erreichbar ist. Diese Rolle übernehmen wir bewusst.